Politik

Städtepartnerschaftsarbeit ist immer auch „kleine Außenpolitik“. Die politischen Rahmenbedingungen beeinflussen unsere konkrete Projektarbeit vor Ort. Deswegen informieren wir hier über politische Entwicklungen in Nicaragua.

Städtepartner­schaften und Menschenrechte

Menschenrechte und SDGs - eine Bemerkung

Menschenrechte und die sogenannten SDGs, die Ziele für die nachhaltige Entwicklung, die die UNO als Ziele bis zum Jahr 2030 ausgerufen haben, ergänzen sich. Die Menschenrechte und die SDGs sollen beide dazu beitragen, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Menschenrechte legen dazu eher die individuelle Perspektive an, also die Rechte jedes einzelnen Menschen, während die SDGs eine globale Perspektive zur nachhaltige Entwicklung aller Lebens- und Politikbereiche einnehmen.
Daher gehören die SDGs /Sustainable Development Goals, zum Referenzsystem für die Städtepartnerschaftsarbeit. Neben den inhaltlichen Aspekten gibt es ganz praktische Gründe, sich die Zielformulierungen für Begegnungsmaßnahmen anzusehen. Sie werden zunehmend relevant für alle öffentlich geförderten Maßnahmen..
Von den vielen Beiträgen, die im Netz zu finden sind, nenne ich zwei interessante Beispiele, die als download zur Verfügung stehen. https://www.kfw-entwicklungsbank.de/PDF/Download-Center/PDF-Dokumente-Development-Research/2017-06-14_EK_SDGs-und-Menschenrechten.pdf und https://www.baobab.at/17-ziele-fuer-eine-bessere-welt Eine gute Kurzbeschreibung/Stichworte zu den SDGs fügen wir als download bei

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Diskussion zur Weiterentwicklung der Städtepartner­schaftsarbeit

Am 10.5.2016 hat der Rat der Stadt Köln den Anstoß zu einer Diskussion zur Weiterentwicklung der Städtepartnerschaftsarbeit gegeben. Das Referat für Internationale Angelegenheiten hat diese Diskussion in ersten Arbeitstreffen zwischen Vorständen der Vereine und anderen gesellschaftlichen Organisationen eröffnet und wird 2019 eine Vorlage für den Rat erstellt haben. Den Diskussionstand geben die beigefügte Diskussionspapiere wider.

Diversity und Menschenrechte in Nicaragua – Ein schwieriges Thema

Am Mittwoch den 05.12.18 bekam das Referat für internationale Angelegenheiten der Stadt Köln, Besuch von einem Menschenrechtsaktivisten, der sich für die Rechte von marginalisierten Gruppierungen in Nicaragua einsetzt. Ihm sind vor allem auch Themen wie sexuelle Vielfalt/Diskriminierung ein Anliegen. Er berichtet von aktuellen Ereignissen in seinem Heimatland.

Neben dem allgemein bekannten harten Durchgreifen der sandinistischen Regierung gegen ihre Kritiker hätten vor allem verwundbare und marginalisierte Gruppen wenig entgegenzusetzen. Trotz zahlreicher sexueller Missbrauchsvorwürfe gegen Vertreter der Nationalregierung, lehnten 90% aller Opfer von sexueller Gewalt es ab, Anzeige zu erstatten, weil sie kein Vertrauen in die Justiz hätten. Die „generalisierte Gewalt“ im ganzen Land treffe vor allem LSBTI-Gruppierungen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle) empfindlich, denn sie seien am einfachsten zu identifizieren und somit eine der verletzlichsten Personengruppen.

den vollständigen Text lesen sie im download-Dokument

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Stellungungnahme von "Azul y blanco Alemania-UABA"

wir stellen die Position des Bündnisses von Nicaraguaner und Freunden vor, die in Anlehnung an die Bewegung vom 4.10.2018 in Deutschland tätig sind und dieses in ihrem offen Brief an die deutsche Bundesregierung formulieren.

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Stellungungnahme von "Azul y blanco Alemania-UABA"

wir stellen die Position des Bündnisses von Nicaraguaner und Freunden vor, die in Anlehnung an die Bewegung vom 4.10.2018 in Deutschland tätig sind und dieses in ihrem offen Brief an die deutsche Bundesregierung formulieren.

Positionen und Stellungnahmen

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